Was danach passiert
- Die Sperre gilt für alle Kampagnen, die über stamplead laufen, nicht nur für den Absender der Karte, die Sie bekommen haben.
- Sie wirkt sofort, auch auf Kampagnen, die gerade in Arbeit sind.
- Karten, die zum Zeitpunkt des Widerspruchs schon gedruckt und frankiert waren, sind unterwegs und lassen sich nicht mehr aufhalten. Das kann eine letzte Sendung bedeuten.
Was wir dafür speichern
Nur Firma, PLZ, Ort und den Zeitpunkt des Widerspruchs. Genau diese Angaben brauchen wir, um Sie beim nächsten Verteiler wiederzuerkennen und herauszunehmen. Wir fragen bewusst keine E-Mail-Adresse ab: Eine Sperrliste soll nicht mehr über Sie wissen als der Verteiler, den sie ersetzt. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Lieber formlos
Eine kurze Nachricht an info@stamplead.com genügt genauso. Sie brauchen keinen Grund zu nennen: Der Widerspruch gegen Direktwerbung ist nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO voraussetzungslos.
Woher wir Ihre Adresse haben
Die Karte hat Ihnen ein Unternehmen geschickt, das stamplead mit Gestaltung und Versand beauftragt hat. Für die Anschrift gibt es zwei Wege:
- Recherchiert von stamplead: Firmenname, Anschrift und, soweit veröffentlicht, der Name der Inhaberin, des Inhabers oder der Geschäftsführung stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen: Impressum, Branchenverzeichnisse, OpenStreetMap und Google Maps. Für diese Recherche und für die Sperrliste ist stamplead verantwortlich: Daniel Guerrera, Dörener Weg 17, 33100 Paderborn, info@stamplead.com.
- Geliefert vom Absender: Manche Absender bringen ihre eigene Adressliste mit, etwa aus früheren Geschäftskontakten. Dann ist der Absender für die Anschrift verantwortlich, und stamplead verarbeitet sie nur in seinem Auftrag. Fragen zur Herkunft beantwortet in diesem Fall der Absender, der auf der Karte steht.
Zweck ist die Werbung per Post im Namen des Absenders, gerichtet an Unternehmen. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an Direktwerbung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Anschrift erhalten die Druckerei und die Deutsche Post. Wenn Sie den QR-Code auf der Karte scannen, sieht der Absender, dass seine Karte an Ihre Anschrift gescannt wurde, und kann sich bei Ihnen melden. Empfängerlisten löschen wir spätestens 24 Monate nach dem Versand; die Sperrliste bleibt bestehen, damit der Widerspruch wirkt.
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung sowie auf Beschwerde bei einer Datenschutzaufsicht, für stamplead ist das die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen. Einzelheiten stehen in Abschnitt 8 der Datenschutzerklärung.